Herbstküche

Herbstküche ist Kartoffelküche

Sie ist eine kleingewachsene Knolle, aber mit einer Vergangenheit, die ihresgleichen sucht. Auf allen Kontinenten und in fast allen Ländern unseres Planeten bereichert die Kartoffel den Speisezettel. Zu verdanken haben wir Europäer die Superknolle den wagemutigen Seefahrern. Historiker und Wissenschaftler mögen sich streiten wer die Kartoffel als erster in unsere Breiten brachte. Einem Koch oder der Hausfrau ist das sicher nicht so wichtig, bedeutender für beide ist die Kartoffel als abwechslungsstarke Zutat im täglichen Speiseplan.

Die Vielseitige

Heute lieben wir Nicola, Sieglinde und Irmgard. Lagerkartoffeln, Frühkartoffeln, Französische Kartoffeln, Süßkartoffeln und Taro-Knollen. Bei den rund 60-80 Kartoffel-sorten, die inzwischen im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt oder direkt vom Erzeuger angeboten werden, kann man schon einmal den Überblick verlieren.

Die richtige Wahl

Seit Jahrzehnten schwindet das Wissen über die geschmacklichen Vorzüge der Kartoffel. Woran mag das liegen? Von keinem anderen Gemüse existieren so zahlreiche Rezepte. Ist es die Vorbereitungszeit, die man beim Zubereiten von Frischkartoffeln benötigt? Sind es die tiefgekühlten Backofenkartoffeln, die immer und zu jeder Zeit verfügbar sind? Leckeres, wie
frische, knusprige Bratkartoffeln, fein gestampftes Kartoffelpüree und gute Klöße findet man immer seltener. Entscheidend für das gute Gelingen eines leckeren Kartoffelgerichtes ist die Wahl der Kartoffelsorte. Nicht immer und zu jeder Zeit ist die „Lieblingskartoffel” im Markt erhältlich. Sieht man es positiv, sorgt die Verfügbarkeit der Kartoffelkisten automatisch für eine gewisse Abwechslung auf dem Tisch des Hauses. Dabei sind die Kocheigenschaften der Kartoffel wichtiger als die Namensbezeichnung. Im Handel wird vorwiegend nach festkochenden- und mehligkochenden Kartoffeln unterschieden.

Die richtige „Pflege“

Die Zeiten, einen Kartoffelvorrat von einer Ernte bis fast zur Nächsten anzulegen, sind im Grunde vorbei. Das mag unterschiedliche Gründe haben. Trockene Naturkeller, zum Beispiel solche mit Naturboden, werden heute nur noch selten gebaut. Dort gelagert, fühlt sich eine Kartoffel wohl. Wärmegedämmte Betonkeller, ohne ausreichende Belüftung sind denkbar ungeeignet zur langfristigen Lagerung von Kartoffeln. Ärgern Sie sich nicht über Kartoffeln mit erdig-sandiger Umhüllung. Solche Kartoffeln besitzen einen natürlichen Schutz gegen Fäulnis und sind einer gewaschenen Supermarktware vorzuziehen. Nehmen Sie die Kartoffeln aus den Plastikbeuteln. Kartoffeln lieben es luftig. Am besten ist es, die Kartoffeln gleich nach dem Einkauf umzuleeren um sie in einem Korb aufzubewahren. Kartoffeln nicht im Kühlschrank lagern, denn die Kälte tut ihnen nicht gut. Ein dunkler, nicht zu warmer Raum ist ideal für einen Vorrat, je nach Familiengröße, von 5-10 kg Kartoffeln.


Fuchs Gewürze GmbH • Industriestraße 25 • 49201 Dissen a.T.W.
Presse
AGBKontaktImpressumDatenschutzNutzungsbedingungen