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Thymian

Quendel

Thymus vulgaris L.

Würzkunst

Die mediterrane und lateinamerikanische Küche liebt Thymian und setzt diesen sowohl frisch als auch getrocknet gerne ein. Thymian passt ausgezeichnet zu Geflügel, Schalentieren, Wild, Lamm, Fisch, Gemüse, Suppen, Eintöpfen, Saucen, Ragouts, Kartoffel- und Nudelgerichten, Pizza sowie Lasagne. Auch aromatischer Kräuteressig und -öl lassen sich damit selbst herstellen.

Würztipp

Getrockneter Thymian verfügt über eine höhere Würzkraft als das frische Kraut. Damit sich die volle Aromakraft entfalten kann, sollte das getrocknete Gewürz bereits während des Kochvorgangs zugefügt werden.

Aromaprofil

Dieses mediterrane Gewürzkraut entwickelt sein volles Aromaprofil erst richtig durch Sonnenkraft: je mehr Sonne, umso intensiver der Geschmack. Thymian besitzt einen frisch aromatischen Duft und einen kräftig würzigen Geschmack mit leichter Bitternote.

Botanik

Die Thymianpflanze, ein mehrjähriger Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütengewächse, erreicht eine Höhe bis zu 40 cm. Die Stängel verzweigen sich stark, nach unten kann der Strauch verholzen, in der Spitze bleibt er jedoch krautig. Er trägt kleine, grüne Laubblätter und zahlreiche rosa-violette Blüten.

Veredelung

Thymian wird kurz vor der Blüte oder zur Blütezeit geschnitten, da hier der Gehalt an ätherischem Öl und somit die Aromakraft am höchsten ist. Nach dem Reinigungs- und Trocknungsprozess wird dieses Gewürz noch gerebelt oder gemahlen.

Herkunft

Beheimatet in der Macchia rund um das Mittelmeer, wird Thymian heute auch in vielen anderen Regionen der Welt angebaut: In Spanien, Polen, Ungarn, Österreich, Marokko, Italien, Albanien, GUS, Bulgarien, Rumänien, Portugal, Frankreich, England, Deutschland (Thüringen und Sachsen) sowie in den USA.

Historie

Bereits im Altertum wurde Thymian im Mittelmeerraum als Küchengewürz eingesetzt. In den Schriften der antiken Ärzte Hippokrates und Dioskurides wird dieser auch als Heilpflanze aufgeführt. Die römischen Legionäre brachten diesen würzigen Strauch schließlich bis nach England. Im frühen Mittelalter kam Thymian - wie viele andere Arznei- und Gewürzpflanzen auch - mit den Benediktinermönchen nach Deutschland.

Variationen

Thymian kommt als Gewürz frisch, getrocknet, gerebelt oder gemahlen, aber auch frisch in Öl eingelegt, in der Küche zum Einsatz.

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